Internat

Das staatliche Internat als Alternative zur Schule. Neben einer Reihe privat geführter Internatsschulen gibt es auch ein breites Angebot von Internaten unter öffentlicher Trägerschaft. Das Internat ist für Familien eine gute Lösung, die einen Schulplatz für ihr Kind suchen.


Schulen mit Internat sind in vielerlei Hinsicht vorteilhaft. Es geht bei einer geplanten Internatsunterbringung nicht ausschließlich um die Lösung eines Problems, das entweder in den bisherigen Leistungen liegt oder im Verhalten des Kindes. Häufig werden Internate in Anspruch genommen, weil es in regionaler Nähe keine andere adäquate Schule gibt.



Bevor nun auf den Besuch einer weiterführenden Schule verzichtet werden muss, ist das Internat eine gute und sinnvolle Alternative. Schließlich geht es darum, den Kindern ein Höchstmaß an Bildung zu ermöglichen und dieses Vorhaben darf nicht daran scheitern, dass der Schulweg zu lang wäre. Manchmal liegen aber auch andere Gründe vor, sich nach einem geeigneten Internat umzuschauen und sich dabei auch für staatliche Internate zu interessieren. So könnte es beispielsweise auch sein, dass eine Alternative gesucht wird, die einen bestimmten Schwerpunkt in Bezug auf eine pädagogische Richtung verkörpert. Ein Internat wird häufig von gut ausgebildeten und sorgfältig ausgesuchten Pädagogen und Erziehern geführt und geprägt. Dadurch wird eine möglichst umfassende Erziehung gewährleistet, bei welcher auch sehr viel Wert auf Persönlichkeitsbildung und Charakterstärkung gelegt wird. Durch ein gut organisiertes Freizeitprogramm kann das Internat zusammen mit Unterricht und Hausaufgabenbetreuung für einen strukturierten Schulalltag sorgen. Ein Internat kann eine ganzheitlich angelegte Betreuung bieten. Die Schüler profitieren davon durch ein individuell optimales Lernergebnis und durch eine hervorragende Erziehung. Beide Aspekte sind für einen Erfolg versprechenden Start in das spätere Berufs- und Privatleben von hoher Wichtigkeit. Ein Internat ist teuer und kann auch über ein Kredit finanziert werden.

Katholische Internate verstehen sich als Bildungsstätten, in welchen nach christlichen Werten gelebt und gelernt wird. In einem Internat, das unter katholischer Trägerschaft steht, werden Schüler nach den Grundlagen der christlichen Lehre erzogen. Es geht darum, die Seele, den Geist und den Körper zu stärken, damit das Internat aus den Kindern vollwertige Mitglieder der Gesellschaft macht. Dabei soll die Vermittlung von Wissen hohe Priorität haben. Lehren in Klöstern hat eine jahrhundertelange Tradition. Genau genommen kann man davon ausgehen, dass Mönche in Klosterschulen die ersten Bildungsstätten waren, lange, bevor es ein öffentliches Schulwesen gab. Viele der einflussreichen Gelehrten waren Mönche. Das Internat kann sich deshalb als Nachfolger dieser ehemals elitären Schulen und Bildungseinrichtungen verstehen. Heute werden Schüler in konfessionellen Einrichtungen natürlich nach modernen pädagogischen Erkenntnissen unterrichtet, betreut und erzogen. Katholische Internate vermitteln zwar auch traditionelle christliche Werte, sind aber gleichzeitig gegenüber modernen und zeitgemäßen Entwicklungen aufgeschlossen. Kinder, welches ein Internat oder Tagesschule unter katholischer Trägerschaft besuchen, genießen nicht nur eine wertebezogene Erziehung, die sich auf die Grundlagen des christlichen Glaubens bezieht. Es geht bei den pädagogischen Schwerpunkten der jeweiligen Einrichtungen auch um das Erlernen eines verantwortungsvollen Umgangs mit Technik, Forschung und Wissenschaft. In erster Linie steht aber die Entwicklung eines jeden einzelnen Schülers im Mittelpunkt der Bemühungen von hochqualifizierten Pädagogen. Ein Internat oder Tagesinternat ist eine hervorragende Bildungsstätte für eine umfassende Erziehung, in der das Menschliche im Vordergrund steht. Mehr zur Finanzierung durch einen Kredit auf dieser Plattform.